20.02.2020 07:01

Veranstaltung

Halbfinale der Westfalenmeisterschaft

Teutonia Lippstadt mit zwei Boxern bei Westfalenmeisterschaft der Junioren vertreten

Am Samstag, den 15.02.19 fanden in Warendorf die Halbfinalkämpfe der Westfalenmeisterschaft der Junioren im Amateurboxen statt. Die Lippstädter Teutonia war ebenfalls mit zwei Athleten vertreten. Rinor Aradini absolvierte seinen 7. Amateurkampf . Der 18-Jährige Okoro Destiny, der erst kürzlich Vizekreismeister wurde und sich damit für die Westfalenmeisterschaft qualifizierte, stieg für die Teutonia zum 3. Mal in den Ring. Die Box- und Sportfreunde sahen bei der Westfalenmeisterschaft Amateurkämpfe auf sportlich hohem Niveau. Rinor Aradini kämpfte gegen Kevin Köhler vom BC Münster 23. Die Zuschauer sahen einen sehr konzentrierten Kampf, der in der ersten Runde von einem gegenseitigen Abtasten der Athleten gekennzeichnet war. In der zweiten Runde setzten beide wirksame Körper- und Kopftreffer. In der dritten Runde wollten beide Kämpfer den Sieg herbeiführen. Der Lippstädter Rinor Aradani, der aufgrund von Gesichtstreffern unter Nasenbluten litt, kämpfte unbeirrt weiter, musste aber schlussendlich die Entscheidung der Punktrichter zu seinen Ungunsten hinnehmen. Der Teutone Okoro Destiny trat gegen Walli Maruf von der DJK Eintracht Borbeck aus Essen in den Ring und erhielt mit Maruf bei seinem Debüt der Westfalenmeisterschaften einen harten Gegner, der von Anfang an starken Druck im Ring aufbaute. Der Teutone trat in der ersten Runde hochkonzentriert auf und setzte gegen Walli Maruf gute lange Schläge. In der zweiten Runde wich Okoro Destiny den harten Schlägen gekonnt aus und zeigte eine sehr starke mentale Leistung gegen einen Gegner, der in dieser Runde den Teutonen nochmal deutlich mehr forderte. In der dritten Runde gelang es dem Lippstädter, starke Wirkungstreffer im Körper- und Kopfbereich bei seinem Gegner zu setzen. Die Entscheidung der Punktrichter musste zweimal durchgerechnet werden, da sie extrem knapp ausfiel. Auch wenn die Entscheidung der Punktrichter schlussendlich denkbar knapp gegen Okoro Destiny ausfiel, zeigte sich sein Trainer Georg Kaiser mit der gezeigten Leistung hochzufrieden, merkte jedoch an, dass ein konditioneller Feinschliff von Nöten ist. Trainer anderer Vereine lobten ebenfalls die gezeigte Leistung des gebürtigen Nigerianers. Der Teutone Okoro Destiny wird auch zukünftig hart für den sportlichen Erfolg arbeiten.